02 October 2010

großer Auftritt

Heute war der erste Höhepunkt der Kulturdekade mit einem Fest in Resitsa. Der Franz Stürmer-Chor (den wir schon am Donnerstag Abend kennengelernt hatten) gab ein paar Lieder zum besten. Einige sehr schön gesungen, andere mit etwas Schmalz.

Außerdem zeigten die "Edelweiß"-Volkstanzgruppen einige Tänze. Es gibt 2 Gruppen geteilt nach Jahren - eine Kindergruppe und eine mit älteren Kindern und Jugendlichen. Sie hatten einige nette Varianten bekannter Tänze und auch ein paar schöne Landler.

Für unseren Auftritt hatte sich Klaus überlegt ihn mit einem Überblick der Geschichte Tirols zu verbinden. Zu den einzelnen Tänzen sagten die Leute, die aus der selben Gegend kommen wie der jeweilige Tanz ein paar Worte. Auch Helga und ich wurden mit einem niederöst./Wiener Tanz (Neubayrischer) bedacht.

Der Auftritt ist sehr gut angekommen. Das Publikum, das zum Großteil aus den Teilnehmern selbst bestand, klatschte begeistert Beifall.

Beim Mittagessen hatten wir diesmal eine lange Tafel. Es sind einige Gäste dazugestoßen - unter anderem weitere Steirer. Die Runde wurde mit Schaps, Wein aus dem Dorf Tirol und Gstanzelsingen aufgelockert. Besonders ein Tiroler, der viele Volkslieder, aber auch Gstanzeln und Spaßlieder parat hat, sorgte für Stimmung.

Dann ging's aber bald weiter - diesmal nach Steierdorf/Anina. Hier wurden wir mit einer Fanfare begrüßt zum Blasmusikfestival. 2 Musikkapellen spielten auf - die zweite besonders beschwingt, aber auch mal stiller und sehr melodiös. Dazu gab es auch einen Auftritt der Jugenvolkstanzgruppe und auch wir waren wieder dran.

Diese Gegend des Banat erinnert mich besonders an die Gegend um Reith/Annaberg (Ötscherland), wo wir als Kinder jeden Sommer verbracht haben. Jetzt mit dem beginnenden Herbst sind die dichten Wälder ein besonders schmucker Anblick.

Nach dem Festival ging es in eine Wirtschaft im Steierdorf. Die Blaskapelle verkürzte die Wartezeit auf die einzelnen Gänge des Menüs und spielte zum Tanzen auf. Quer durch die Gruppen tanzte jeder mit jedem. Zum Schluß gab es noch einen flotten rumänischen Kreistanz, der sich quer durch den Saal wandt und an dem sich fast alle beteiligten. Schön, wie sich die einzelnen Kulturen begegnen und untereinander verstehen. Um 10 ging's dann schon heimwärts, denn morgen geht es früher los als an den Tagen zuvor.

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